Jens Krüger, Jahrgang 1973 in Ankam, Mecklenburg Vorpommern geboren, lebt und arbeitet seit 1996 in Berlin
Lehre zum Anlagenmonteur in Bitterfeld von 1990-1994
anschließend Zivildienst in einer Integrationskindertagesstätte in Anklam
in dieser Zeit sind erste intensivere, experimentelle Kontakte mit Farben und Leinwänden
1996-1999 Ausbildung zum Heilerziehungspfleger in Berlin
Seit 2000 hauptberuflich als Heilerziehungspfleger in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen tätig
Als Pendant zur Arbeit entstehen Bilder, meist in Öl
erfolgreiche Ausstellungen folgen
open air gallery Berlin 2008, 2009, 2018
Restaurant Gogärtchen in Berlin Friedenau 2010
Bänschbar in Berlin Friedrichshain 2012
Meist entstehen Bilder mit Häusern, neu zusammengewürfelte Stadtteile.
Häuser als Ausdruck kleiner Universen, erleben sich in unterschiedlichen, teilweise surrealen Momenten.
Zellen des Schutzes, Sicherheit und der Geborgenheit
Das Medium Holz hält anfangs nur mäßig Einzug, findet erst 2016 einen sicheren Fuß im Spektrum der Arbeiten
hierbei entstehen massive Häuser aus Eiche in Verbindung mit unterschiedlichen Metallen, welche meist bereits der Oxydation ausgeliefert sind
Da es sich um einen natürlichen Werkstoff handelt ist es durchaus möglich, dass sich das Material, bedingt durch schwankende Luftfeuchtigkeit, verändert. Dies ist hierbei durchaus erwünscht, sieht man doch, wie sich Häuser in der realen Welt über Jahre wandeln, Risse entstehen, Dächer sich setzen, oder sogar verfallen
Auch die Oxydation der Metalle, welche meist ausrangiert oder an den Strand gespült wurden, ist ein erwünschter, mitunter auch forcierter Effekt, welcher zur Vergänglichkeit beiträgt und die Objekte in einer gewissen Weise aufleben lässt.